Dombauvein fördert die Installation "PERPETUUM Motus Mori"

Die „EVI LICHTUNGEN Licht Kunst Biennale Hildesheim“ geht im Januar 2026 in die sechste Runde und zeigt vom 22. bis zum 25. Januar zeitgenössische Kunst von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Material Licht arbeiten im öffentlichen Raum und an besonderen Orten in Hildesheim.
Im Rahmen des Ausstellungsfestivals wird eine Performance der Choreografin und Medienkünstlerin Katja Heitmann außen am Mariendom und auf dem Domhof gezeigt. Die Installation trägt den Titel „PERPETUUM Motus Mori“ und wird unterstützt von Ihrem Dombauverein!
Zu sehen ist die Installation am: Do, 22.01. ab 18 Uhr, Fr, 23.01. ab 20 Uhr, Sa, 24.01. ab 18 Uhr, So, 25.01. ab 20 Uhr.
Der Hildesheimer Dombauverein lädt seine Mitglieder herzlich und exklusiv zum Künstlergespräch und weiteren Informationen ein am Samstag, 24. Januar 2026 um 19 Uhr am Dom. Katja Heitmann wird vertreten von Sander van der Schaaf, der selbst Teil des künstlerischen Teams ist. Klaus Wilhelm steht als Veranstalter für Informationen rund um die EVI Lichtungen zur Verfügung.

Hier folgen Eindrücke zur künstlerischen Arbeit von Katja Heitmann:
„Das Archiv »Motus Mori« ist eine Sammlung menschlicher Bewegungen der Künstlerin Katja Heitmann. Es bewahrt die alltäglichen Gesten, die sich in der individuellen Körpersprache eines jeden Menschen zeigen. Seit 2019 haben über 2000 unterschiedliche Menschen mit ihren persönlichen Bewegungen dazu beigetragen und wurden durch die Künstlerin videografisch im Archiv festgehalten. Im Domhof werden die Bewegungen in Schatten und in Hologrammen originalgetreu auf Bildschirmen und monumental an den Außenfassaden des Doms projiziert. Jede Bewegung zeigt das Besondere und Spezifische, wie wir uns bewegen, wenn wir nicht darüber nachdenken. Im Herantreten an die Projektion wird deutlich, was individuell ist und worin wir uns gleichen.
Der Titel des Archivs weist nicht nur auf die Bewegungen (Motus), sondern auch auf ihre Vergänglichkeit (Mori) hin. Damit befragt Heitmann einerseits die Sterblichkeit der körperlichen Präsenz und andererseits thematisiert sie das Aussterben individueller Körper. Sie fragt danach, inwiefern unsere Gegenwart davon beeinflusst ist, Körper anzugleichen und zu perfektionieren. Die Installation hält dagegen und zeigt, was Menschen menschlich macht und in welcher Vielfalt sie existieren.
Wir haben die Arbeit für den Domhof ausgesucht, weil die Ruhe und Schönheit des Ortes für solch eine kontemplative Arbeit bestens geeignet ist, die Arbeit besonders erscheinen zu lassen.“

Der Hildesheimer Dombauverein freut sich auf das besondere und immer wieder eindrucksvolle Ausstellungsfestival.

Unter dem Link der Licht Kunst Biennale finden Sie das komplette Programm des Festivals: https://evilichtungen.de/