Hildesheimer Dombauverein übereicht zum Abschied Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ eine Jahrespatenschaft am Zeitstrahl

Foto: bph_Deppe
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Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ feierte seinen letzten Gottesdienst im Hildesheimer Dom vor seiner Einführung als neuer Bischof von Münster. Rund eintausend Menschen besuchten die feierliche Messe zur Verabschiedung Wilmers.
Bischof Wilmer betonte, wenn er auf die vergangenen acht Jahre schaue, verspüre er vor allem Dankbarkeit für Gott und die Menschen im Bistum Hildesheim. An die Anwesenden gewandt, sagte er: „Sie sind Kirche, ganz konkret und lebendig.“ Er schloss in seine Dankrede viele Menschen ein, einige hob er besonders hervor, darunter seine Familie, das Team im Bischofshaus und seinen Generalvikar, Domkapitular Martin Wilk. Mit brüchiger Stimme bekannte er, der Abschied falle ihm nicht leicht: „Ich gehe nicht mit leeren Händen, ich gehe mit vielem, was mir geschenkt wurde.“ Er sei zutiefst dankbar.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele Menschen auf dem Domhof die Gelegenheit, sich persönlich von Heiner Wilmer zu verabschieden. Bis weit in den Nachmittag hinein schüttelte der Bischof Hände und führte kurze Gespräche mit den Gästen, die in einer langen Schlange vor dem Dom darauf gewartet hatten, Abschied zu nehmen.
Dr. Ingo Meyer und Dr. Margitta Rudolph überreichten als Abschiedsgeschenk des Dombauvereins eine Patenschaft für das Einzeljahr 878. “Es ist uns eine Freude und Ehre, diese Urkunde zu überreichen und folgende Jahres-Patenschaft zu bestätigen: 878. Wir sind dankbar, dass Sie den Weg so vieler Menschen in unserem Bistum begleitet haben. Das Jahr 878 erinnert an die Gründung der Gemeinschaft der Herz-Jesu-Priester im Jahr 1878. Wir hoffen, Ihnen damit eine besondere Freude zu machen.” So dankten Dr. Ingo Meyer und Dr. Margitta Rudolph im Namen der Mitglieder für die Verbundenheit zum Hildesheimer Dombauverein und drückten ihre Wertschätzung aus.