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21.03.2017

Wiederaufführung des Oratoriums "Lux in tenebris"

Exklusive Werkeinführung für die Mitglieder des Dombauvereins und die Sponsoren der Wiederaufführung durch den Komponisten Helge Burggrabe


Zahlreiche Mitglieder des Dombauvereins und Unterstützer folgten gern der Einladung des Dombauvereins und besuchten die exklusive Werkeinführung in das Oratorium, das im Mai 2015 als Hommage an den Hildesheimer Mariendom im Rahmen des 1200-jährigen Bistumsjubiläums uraufgeführt wurde.

In seiner Funktion als Dommusikdirektor und Mitglied des Vorstands des Dombauvereins begrüßte Thomas Viezens die Teilnehmer der Veranstaltung herzlich und dankte den Sponsoren für ihre großzügigie Unterstützung. Thomas Viezens blickte zurück auf die Bombardierung und Zerstörung Hildesheims am 22. März 1945, die Aspekt eines Teils des Oratoriums ist. Parallelen ziehend zu der aktuellen Situation betonte Thomas Viezens, dass "Lux in tenebris gegen die Tendenz wirken soll, die Welt ins Dunkle zu stürzen".

Anschließend erläuterte der Komponist Helge Burggrabe eindrucksvoll und einprägsam die Entstehung des Oratoriums. Von Beginn an mit seinem ersten Besuch in Hildesheim, bei dem Weihbischof em. Koitz, Thomas Viezens und Dr. Reinhard Göllner ihm den Dom und die ausgelagerten Domschätze zeigten, konnte man die Einmaligkeit dieses Projektes spüren. Helge Burggrabe zog Parallelen zwischen der Domsanierung und der Enstehung des Werkes: "für beides braucht es Visionen". Der Inspiration folgte die Ideenentwicklung über die Geschichte, die erzählt werden soll. Als dritter Teil der Entstehungsgeschichte folgt die Musik, die die Worte bekommen sollen. Für die Idee des Werkes war "die Bernwardstür die Grundstruktur, die Dramaturgie und der Heziloleuchter mit seinem Licht Schlüssel für die Komposition". Unterstrichen wurden die Werkeinführung durch eine bemerkenswerte Präsentation, die u.a. eindrucksvolle Detailaufnahmen der Bernwardstür zeigte und durch Hörbeispiele. Helge Burggrabe beendete die Werkeinführung mit einem Dank an Thomas Viezens und Dr. Stefan Mahr für die Umsetzung der Komposition, die eine "Würdigung des Gebäudes" symbolisiert.