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Der Hildesheimer Dom

Der Mariendom ist die Bischofskirche des Bistums Hildesheim und Teil des Hildesheimer Weltkulturerbes. Die Bischöfe Bernward, Godehard und Hezilo stehen stellvertretend für die Christen vor über 1000 Jahren, die ihren Glauben auch dadurch zum Ausdruck brachten, dass sie für die göttliche Liturgie ein außergewöhnliches Bauwerk mit reicher künstlerischer Ausstattung errichten ließen. Seit Gründung des Bistums im Jahr 815 ist der Dom Zeichen der Glaubensgeschichte, die von Menschen in 1200 Jahren aktiv aufgenommen und weitergegeben wurde.

So haben die Menschen nach den katastrophalen Zerstörungen des zweiten Weltkrieges „ihren“ Dom  mit viel Herzblut und manch bescheidenen Mitteln wieder aufgebaut. Die Legende des tausendjährigen Rosenstocks, der im Bombenschutt weiter blühte und sich noch heute an der Außenwand der Apsis emporrankt, steht für diese Haltung. Diese Wiederaufbauleistung kann angesichts der kulturellen und ideellen Werte, die dadurch für zukünftige Generationen erhalten wurden, nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Dom und das Dommuseum mit seiner Sammlung sind Ausdruck der reichen künstlerischen und kulturellen Tradition unseres Landes.

 

 

 

Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Präsidentin Klosterkammer Hannover a.D

Kirchen sind für mich Orte der Ruhe, Stärkung und Zuversicht. Das gilt auch und ganz besonders für den Dom.